zim-innovationsnetzwerk

iot4food


MOTIVATION


Die lebensmittelverarbeitende Industrie befindet sich aufgrund der weltweit zunehmenden Digitalisierung, der zunehmenden Nahrungsmittelknappheit und der wachsenden Nachfrage der Verbraucher nach mehr Qualität und Nachhaltigkeit in einem ständigen Entwicklungsstadium. Die Nachfrage nach vielseitigen, qualitativ hochwertigen, umweltfreundlichen und nachhaltig produzierten und gelieferten Lebensmitteln steigt.

 

Das Internet der Dinge (IoT) bezieht sich auf den aktuellen Veränderungsprozess innerhalb der Wertschöpfungskette der Fertigungsindustrie. Der Einsatz von Maschinen und Technologien ist inzwischen für fast alle Produktionsbereiche der Lebensmittelproduktion von großer Bedeutung. Ohne diese Fortschritte wäre die moderne industrielle Lebensmittelproduktion nicht in der Lage, die Vielfalt des Angebots zu gewährleisten.

IOT-ANWENDUNGEN BESCHREIBEN DIE MÖGLICHKEITEN DER VERNETZUNG VON MASCHINEN, SYSTEMEN UND COMPUTERN SOWIE VON PRODUKTEN UND LOGISTIKSYSTEMEN IN DER FABRIK


In allen Bereichen der Wertschöpfungskette ist ein klarer Trend zu erkennen, ein Alleinstellungsmerkmal für Produkte mit innovativen Konzepten und Prozessansätzen zu schaffen und die Gesamtqualität zu verbessern. Um diesen Anforderungen gerecht zu werden gibt es mehrere interessante unternehmerische Ansätze die Lebensmittelindustrie durch eine umfassende Digitalisierung der Produktion zu verbessern.


VISION


Die Vision des Netzwerkes ist die Entwicklung neuer automatisierter Testansätze und die Digitalisierung bestehender Methoden mit Unternehmen aus unterschiedlichen Anwendungsbereichen der gesamten Wertschöpfungskette voranzutreiben. Eine vollständig digitalisierte Wertschöpfungskette innerhalb der lebensmittelverarbeiteten Industrie kann über die Unternehmensgrenzen hinweg zu einem verbesserten und nachhaltig agierenden Management von Erzeugung und Produktion bis hin zur Logistik führen, mit Hilfe einer End-to End Planbarkeit mit Echtzeitinformationen. Um diese Vision umzusetzen, müssen Spezialisten aus den verschiedenen Arbeitsgebieten, Entwickler der benötigten Technologien und Anwender an einen Tisch gebracht werden und hochinnovative Lösungen entwickeln.

ENTWICKLUNG NEUER AUTOMATISIERTER TESTANSÄTZE UND DIE DIGITALISIERUNG BESTEHENDER METHODEN MIT UNTERNEHMEN AUS UNTERSCHIEDLICHEN ANWENDUNGSBEREICHEN  DER GESAMTEN WERTSCHÖPFUNGSKETTE


Das Netzwerk wird die unterschiedlichen Kompetenzen der Netzwerkpartner gezielt zusammenführen und Partner und Kunden/Anwender vermitteln, um innovative und interdisziplinäre Produkte und Lösungen auf den Weg zu bringen


ZIELE


Ziel des Netzwerks ist die Initiierung, Konzeptentwicklung und Fördermittelbeantragung für Forschungs- und Entwicklungsprojekte der Netzwerkpartner, die durch neu entwickelte innovative Anwendungen und Endprodukte einen wirtschaftlich relevanten Beitrag zu einer nachhaltigen und individuellen Lebensmittelverarbeitung leisten. Die EurA AG und der Niederländische Verband der Technologieindustrien (FME) leiten daher mit Unterstützung des Bundesministeriums für Wirtschaft, Mittelstand und Energie (BMWi) ein ZIM-Innovationsnetzwerk, um die Digitalisierung und Automatisierung von Verarbeitungstechnologien und -verfahren in verschiedenen Anwendungsbereichen entlang der gesamten Wertschöpfungskette der lebensmittelverarbeiteten Industrie zu beschleunigen.


INHALTE


Das Netzwerk richtet sich an kleine- und mittelständische Unternehmen und Forschungseinrichtungen für die, innerhalb des Netzwerkes, neue Verfahren, Produkte und Dienstleistungen in den folgenden drei Bereichen der Lebensmittelindustrie entwickelt werden sollen:

  • IoT-Produkte und Dienstleistungen für innovative Verpackungslösungen (recycelbare und kompostierbare Verpackungslösungen aus nachwachsenden Rohstoffen)
  • Verbraucherspezifische Lebensmittelanalyseverfahren und sensorische Prozesse in der automatisierten Lebensmittelverarbeitung
  • Implementierung neuartiger Lebensmittel für die individuelle Verbrauchernachfrage

Durch die geplanten F&E-Projekte und andere Aktivitäten innerhalb des Netzwerks, wie z.B. die Organisation von Anwenderworkshops, die Teilnahme an Messen, Kongressen und Veranstaltungen, wird unter den Netzwerkteilnehmern Know-how generiert, durch das marktwirksame Wettbewerbsvorteile gegenüber Wettbewerbern erzielt werden.


MITGLIEDER

MITGLIEDSCHAFT